Inklusion in Kitas: 35 Millionen Euro für bessere Betreuung und Chancengleichheit
In Schleswig-Holstein werden rund 35 Millionen Euro in den Ausbau und die Weiterentwicklung von Kindertagesstätten investiert. Ziel des Programms ist es, sowohl die Betreuungssituation für Kinder als auch die Arbeitsbedingungen für pädagogische Fachkräfte nachhaltig zu verbessern.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Unterstützung von Kindern mit Migrationshintergrund sowie von Kindern aus sozial benachteiligten Familien. Ihnen soll der Zugang zu frühkindlicher Bildung erleichtert werden.
Auch die Inklusion wird gezielt gestärkt: Zusätzliche personelle Ressourcen sollen insbesondere die Betreuung von Kindern mit Behinderungen verbessern und individueller gestalten.
Darüber hinaus sind strukturelle Maßnahmen geplant, darunter der Ausbau bestehender Unterstützungsangebote sowie neue Einrichtungen, die gezielt auf Kinder mit besonderem Förderbedarf ausgerichtet sind.
Gleichzeitig sollen die Arbeitsbedingungen in den Kitas verbessert werden, etwa durch zusätzliche Mittel für Personal und eine bessere Absicherung bei Ausfällen. Dadurch soll die Betreuung langfristig stabiler und verlässlicher werden.
Das Programm verfolgt das Ziel, allen Kindern von Anfang an gleiche Chancen auf Bildung und Entwicklung zu ermöglichen und Inklusion im frühkindlichen Bereich weiter voranzubringen
