Für viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde es zu einem ganz besonderen Erlebnis: Im Stadion von Borussia Dortmund haben Athletinnen und Athleten von Special Olympics Nordrhein-Westfalen auf dem Rasen des Signal Iduna Parks trainiert. Die gemeinsame Trainingseinheit fand im Rahmen der Europäischen Fußballwoche von Special Olympics Europe Eurasia statt und verband sportliche Förderung mit gelebter Inklusion.
An der Veranstaltung nahmen rund 50 Sportlerinnen und Sportler aus verschiedenen Einrichtungen teil, darunter die Max-Wittmann-Schule, die Caritas Kickers Moers, die Alexianer Start GmbH aus Köln sowie die AWO Dortmund. Bereits vor dem eigentlichen Training erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die Infrastruktur des Vereins und zogen sich in der BVB Evonik Fußballakademie um. Für viele war allein der Aufenthalt in einem der bekanntesten Fußballstadien Europas ein emotionaler Höhepunkt.
Das Training selbst fand direkt im Signal Iduna Park statt – auf jenem Spielfeld, auf dem normalerweise Borussia Dortmund seine Heimspiele austrägt. Auch wenn die Tribünen an diesem Tag nicht mit zehntausenden Fans gefüllt waren, entstand laut den Organisatoren dennoch eine besondere Atmosphäre im Stadion. Nach einem gemeinsamen Gruppenfoto hallte Jubel durch die Arena und sorgte bei vielen Beteiligten für sichtbare Begeisterung und emotionale Momente.
Die etwa 90-minütige Einheit wurde von den Athletinnen und Athleten intensiv genutzt. Im Mittelpunkt standen Bewegung, Teamgeist, sportliche Aktivität und gemeinsames Erleben. Gleichzeitig diente das Training auch als Vorbereitung auf die Special Olympics Nationalen Spiele Saarland 2026, die für viele Teilnehmende ein wichtiges sportliches Ziel darstellen.
Die Veranstaltung zeigt erneut die Bedeutung inklusiver Sportangebote und die wichtige Rolle, die große Sportvereine und soziale Organisationen dabei spielen können. Durch gemeinsame Aktivitäten dieser Art erhalten Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung nicht nur die Möglichkeit, sportlich aktiv zu sein, sondern auch Anerkennung, Sichtbarkeit und gesellschaftliche Teilhabe zu erleben.
Besonderer Dank galt nach Angaben der Veranstalter Borussia Dortmund sowie der BVB-Stiftung „leuchte auf“, die das besondere Trainingserlebnis unterstützt haben. Für viele der Athletinnen und Athleten dürfte der Tag im Signal Iduna Park noch lange in Erinnerung bleiben – nicht nur als sportliches Ereignis, sondern auch als starkes Zeichen für Inklusion im Fußball und in der Gesellschaft.
